Mit Beginn des Wahlkampfs nimmt auch in Eschborn die Zahl der Wahlplakate deutlich zu. Für viele Bürgerinnen und Bürger entsteht dadurch schnell der Eindruck eines „Plakatdschungels“ an nahezu jedem Laternenpfosten.
Die Freien Wähler Eschborn (FWE) sprechen sich seit Langem für zentrale Plakatflächen an festgelegten Standorten aus – ein Modell, das in vielen Nachbarkommunen bereits üblich ist. Dort erhält jede Partei und Wählergemeinschaft eine gleich große Fläche. Das schafft Übersicht, sorgt für Fairness und reduziert den organisatorischen Aufwand für alle Beteiligten.
Neben der besseren Ordnung im Stadtbild spielt auch der Umweltaspekt eine Rolle. Zahlreiche Kunststoffplakate, Kabelbinder und zusätzliche Fahrten verursachen Materialverbrauch und Belastungen, die sich durch eine zentrale Lösung deutlich reduzieren ließen. Eine gebündelte Plakatierung wäre somit nicht nur übersichtlicher, sondern auch nachhaltiger.
Leider kommt es im Wahlkampf zudem immer wieder zu beschädigten oder entfernten Plakaten. Unabhängig davon, von wem solche Aktionen ausgehen, gilt: Politische Auseinandersetzungen sollten inhaltlich geführt werden – nicht am Laternenpfosten. Mutwillige Beschädigungen sind keine Form der politischen Diskussion, sondern Sachbeschädigung.
Die FWE setzt daher auf einen fairen und respektvollen Umgang im demokratischen Wettbewerb. Unterschiedliche Positionen gehören zur Demokratie – ebenso wie das Recht jedes Bürgers und jeder Bürgerin, bei der Wahl seine oder ihre Stimme abzugeben.
Demokratie lebt vom Mitmachen.
FWE mit E wie Eschborn.

