Wohnungsbau: Kurswechsel kritisch gesehen
Die FWE zeigt sich verwundert über die geplante Absenkung der Quote für geförderten Wohnraum von bislang 30 Prozent auf 20 Prozent. Diese Regelung hat sich aus Sicht der FWE in den vergangenen Jahren bewährt und sollte in dieser Form beibehalten werden.
Gerade vor dem Hintergrund steigender Mieten und einer angespannten Wohnraumsituation sehen wir die Reduzierung kritisch. Auch die stärkere Fokussierung auf Reihen- und Einfamilienhäuser halten wir für nicht zielführend, da diese Wohnformen für viele Menschen kaum bezahlbar sind.
Beispielhaft steht hierfür auch das Projekt Friedenstraße, bei dem die neue Regelung erstmals angewendet werden soll – ein deutlicher Bruch mit der bisherigen Linie.
Die FWE steht weiterhin für den eingeschlagenen Weg der letzten Jahre, der bezahlbaren Wohnraum und soziale Durchmischung in den Mittelpunkt stellt. Wir werden die Beratungen in den Ausschüssen konstruktiv begleiten, sehen jedoch aktuell keinen Anlass, von dieser Linie abzuweichen.
Hospiz in Eschborn: Unterstützung für lange geforderte Prüfung
Ein Hospiz ist ein wichtiger Baustein für eine würdevolle Begleitung am Lebensende und eine große Unterstützung für Angehörige.
Die erneute Prüfung eines stationären Hospizes in Eschborn wird von der FWE ausdrücklich begrüßt. Dieses Thema ist seit vielen Jahren Bestandteil unserer politischen Arbeit und auch im Wahlprogramm fest verankert.
Die FWE wird sich dafür einsetzen, dass aus der Prüfung konkrete Schritte folgen und dieses nicht bei einer bloßen Fortschreibung früherer Ergebnisse stehen bleibt, sondern echte Perspektiven für eine Umsetzung eröffnet.
Fazit
Die FWE steht für Verlässlichkeit und eine sozial ausgewogene Stadtentwicklung. Während wir den Vorstoß beim Hospiz klar unterstützen, sehen wir im Bereich Wohnungsbau erheblichen Diskussionsbedarf.

